Material
Fangen wir mit Werkzeugen an:
Nun zum Dremelzubehör:
Weitere Helferlein:
Großgeräte:
Der Name fiel bereits. Ob es ein original Dremel oder eine der Kopien ist, für unsere Zwecke reichen sie alle. Gut ist ein Bohrständer, der den
Dremel sicher hält, wenn wir mit dem Motorblock o.ä. herumhantieren.
Staubsauger: Während des Fräsprozesses zum Abfangen von Späne und zur gleichzeitigen Kühlung!
Ultraschallreiniger: Wenn schon sauber, dann richtig. Hier geht wirklich der Dreck ab.
Seitenschneider:
Hier ist Qualität gefragt, also nicht unbedingt die günstige Chinaware. Sonst ist die Klinge schnell hinüber und der gerade Schnitt später
hinfällig. Eine Litze sollte später sauber beim ersten Schnitt getrennt werden, nicht erst beim zweiten.
Feile:
Am Besten in den drei Formen: quadratisch (abgebildet), rund und flach. Quadratisch und rund sind für Nacharbeiten an Motorgehäusen, flach
zur Bearbeitung von z.B. Lautsprechergehäusen und Begradigung von Schleifspuren.
Anatomische Pinzette:
Die Standardpinzette für 80% aller Fälle. Sie greift und hält gut, auch in der richtigen Position. Durch die Breite leitet sie gut die Hitze beim
Halten von Litze beim Löten und schont den Kunststoffmantel.
Splitterpinzette:
Sind kleine SMD Bausteine zu fassen, so ist die Splitterpinzette gefragt. Mit der sehr spitz zulaufenden Spitze kommst Du auch in kleine Ecken,
um eine Litze durch ein Gehäuse durchzuziehen.
Kreuzpinzette
Manchmal fehlt die vierte Hand an einer Stelle, wo die Krokodilklemme der dritten Hand ein Bauteil nicht fassen oder sogar zerstören kann. Die
Kreuzpinzette ist da genau der richtige Mittelweg z.B. bei LED-Belötung.
Glasfaserstift
Ein unentbehrlicher Helfer bei den meisten Kontaktproblemen. Der Stift reinigt Federbroncekontakte, oxidierte Metallflächen, wie auch
Radflächen ohne zu zerkratzen.
Schraubendrehersatz für Feinmechaniker:
Sinnvoll ist ein Wechselsatz mit drei Schlitz- und drei Kreuzspitzen.
Abisolierzange:
Ideal für dünne Litze oder Flachbandkabel nach NEM gleichermaßen.
Federzwinge:
Irgendetwas muss immer fixiert werden. Von diesen Helferlein dürfen es ruhig ein paar Exemplare mehr sein. Auf die Federkraft achten: Diese
darf nicht zu hoch sein.
Metallbohrer:
Ein guter, gerader Bohrer für Hartmetall. Keine Chinaware, da die meist mit Unwucht läuft und nicht präzise Löcher bohren kann. 1mm ist
gerade richtig für Beleuchtungslöcher von Dampfloks.
Metallfräser:
Ein 2mm Diagonalfräser mit runder Spitze. Dieser Allroundfräser kommt bei mir zu 80% zum Einsatz.
Metallfräser
Der kleine Kugelfräser wird bei kleinen Nacharbeiten in hinteren Bereichen benötigt. Er wird auch bei Fräsarbeiten im Kunststoff verwendet.
Maximale Drehgeschwindigkeit bei Kunststoff: 5.000 U/Min. Bei Metall darf es dann gerne auf 20.000U/Min gehen.
Bohrerset:
Ein Bohrerset für Metall zwischen 0,4 und 1,4mm ist ergänzend hilfreich, wenn es um Vor/Nacharbeiten geht, oder ein Lichtleiter/ eine Litze
verlegt werden soll. 0,4mm für eine Mikrolitze ist fast schon zu dick. Natürlich können die Bohrer auch für Kunststoff verwendet werden.
Diamant-Trennscheibe:
Manchmal muss nur ein schmaler Schlitz geschaffen, oder ein Teil abgetrennt werden. Hier ist diese Trennscheibe perfekt. Und wiederum trudelt
die Chinaware oft herum und zerstört mehr, als dass diese hilft. Gutes Werkzeug ist durch nichts zu ersetzen.
Flexscheibe:
Die Flexscheibe brauchen wir für Abtrennungen von Metallteilen am Gehäuse genauso, wie für Abflachungen (dicke Scheibe zum schrubben).
Borstenpinsel:
Der harte Pinsel entfernt gut Metallspäne und vielerlei Dinge, die nichts auf unserem Gehäuse oder Motorblock zu suchen haben.
Haarpinsel:
Der weiche Pinsel entfernt gut Staub von älteren „Dachbodenfunden“. Interessanterweise hat niemand bei ebay einen modrigen Keller, alle nur
trockene rauch- und tierfreie Dachböden. Nur staubfrei sind sie nie, daher benötigen wir eben diesen Pinsel.
Marderrothaarpinsel:
Wer hat sich nicht schon einmal über eine kleine Farbmacke auf dem Gehäuse geärgert. Auch für Nacharbeiten bei LED Einbauten oder der
Lichtkorrektur auf echte Epoche II Beleuchtung brauchen wir diesen Spezialpinsel, der einen Hauch von Linie zeichnen kann, wenn er soll.
Lack:
Lack benötigen wir für unterschiedliche Dinge. Wir können Loks und Waggons altern lassen (dann bitte wasserlöslichen Lack, dazu mehr später).
Dieser nicht wasserlösliche Lack soll gerade schnell trocknen und wird zur dünnen Isolierung von Metallflächen z.B. an Motorblöcken verwendet.
Daher ist es hilfreich, wenn er gerade nicht farblos oder schwarz ist. So ist die Isolierung beser sichtbar und fehlende Stellen fallen auf.
Bondic:
Wer breits einmal eine kleine abgeplatzte Stelle am Zahn hatte kennt diesen Freund hier. Der Freund eines jeden Zahnarztes.
Wir verwenden Bondic zur schnellen Fixierung von Litzen oder Federbronce oder Lautsprechern, oder…. - Einfach mit UV-Licht innerhalb von 30
Sekunden aushärten, und fest ist die Verbindung. Viel besser als Sekundenkleber, der immer dann klebt, wenn er es noch nicht soll.
Epoxydharz:
Der 2-Komponenten-Kleber (mit 5 Minuten Aktionszeitraum) wird gebraucht, wenn es wirklich fest sein soll. Ersatzmotoren beispielsweise
werden mit dem Harz fest mit dem Motorblock verbunden. 2 Flaschen mit je 100ml sorgen jahrelang für günstigen Klebespaß.
Die dritte Hand:
In Verbindung mit einer Lupe ein unentbehrlicher Helfer bei feinen Lötarbeiten. Zumindest, wenn man die analoge Variante möchte.
Alternativ spanne man sein Mobiltelefon ein, aktiviere die Kamera und zoome auf die Lötstelle. - Ich empfehle die analoge Variante, denn mit
unter 10 EUR ist sie günstiger als ein angeschmortes Handy (Der Tag des Anschmorens wird kommen!).